KLOSTER in Krakau
Kraków-Łagiewniki
ul. Siostry Faustyny 3
   30-420 KRAKÓW 12
POLEN
    
tf.: (012) 266 23 68; 266 58 59
e-mail:
dom-krakow@faustyna.pl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit

St. Josef-Kapelle im Kloster Kraków-Łagiewniki

Kapelle / Heiligtum, mit Bild des Barmherzigen Jesus, 

im Kloster der »Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit«,
mit Reliquienschrein 
der Hl. Schwester Faustyna

(Krakau – Lagiewniki, POLEN)
http://www.faustyna.pl/de/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1


In diesem Kloster hat Schwester Faustyna gelebt & die Offenbarungen Jesu über seine Göttliche Barmherzigkeit erhalten und in ihrem Tagebuch aufgezeichnet.


Die Kapelle im Kloster Krakau- Łagiewniki)

Die Ordenskapelle St. Josef, die die zwei Gebäudeflügel des Klosters verbindet, wurde von Kardinal Albin Dunajewski im Jahre 1891 geweiht. Im Hauptaltar, der von einem unbekannten Bildhauer aus Przemyśl aus- geführt wurde, befindet sich eine Figur der Muttergottes der Barmherzigkeit, der Patronin der Kongregation, auf der linken Seite eine Figur des Hl. Stanislaus Kostka (Patron der Ordensjugend), auf der rechten Seite der Hl. Maria Magdalena (Patronin der Büßerinnen).

In den Seitenaltären des Chorraums gibt es auf der linken Seite das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, das das Bild des Herzens Jesu verdeckt, das sich in diesem Altar ursprünglich befand; auf der rechten Seite ist ein Bild des hl. Josef mit dem Jesuskind zu sehen (von Fr. Krudowski).

In den Jahren des 2. Weltkrieges wurde das Klostergelände in Łagiewniki (das bisher für Personen von außerhalb nicht zugänglich war) für Flüchtlinge und Menschen geöffnet, die das Grab der Schwester Faustina besuchen wollten, weil der Ruf der Heiligkeit ihres Lebens mit der dynamischen Entwicklung der Andacht an die Barmherzigkeit Gottes wuchs.

1943 weihte der Krakauer Beichtvater der Schwester Faustina, P. Józef Andrasz SI, das Bild des Barmherzigen Jesus von Adolf Hyła und initiierte die feierliche Andacht zu Ehren der Barmherzigkeit Gottes, zu der die Einwohner Krakaus und der Umgebung herbeiströmten.

Das zweite Bild des Barmherzigen Jesus (von A. Hyła), das in Größe und Form der Nische des Seitenaltars entsprach, wurde von P. Józef Andrasz am 16. April 1944, dem ersten Sonntag nach Ostern (Fest der Barmherzigkeit), geweiht und schnell für seine Gnaden berühmt.

Seine Kopien und Reproduktionen verbreiteten sich in der ganzen Welt, und so erfüllten sich die Worte Jesu, die Er zur Schwester Faustina gesprochen hatte, dass Er wünsche, dass das Bild Seiner Barmherzigkeit zuerst in der Kapelle der Kongregation und dann auf der ganzen Welt verehrt werde.

Die historischen Wandmalereien wurden in der Zwischenkriegszeit (1934) von Zdzisław Gedliczka entworfen. Sie wurden in den Jahren 1981-90 während der Generalsanierung und der Konservierung der Kapelle restauriert.

Damals wurden in den Seitenfenstern der Kapelle und in dem Vorraum Glasmalereien eingesetzt, die ein Werk von Wiktor Ostrzołek sind. Älter ist nur die Glasmalerei, die die Hl. Cäcilia darstellt und sich im Rundfenster des Chores befindet. Um die Kapelle wurden an den Wänden Schaukästchen angebracht, in denen sich künstlerisch angeordnete Votivgaben befinden, die von den Gnaden zeugen, die die Pilger hier durch Bitten erlangten.

1968 wurde die Kapelle in die Liste der Heiligtümer der Diözese Krakau aufgenommen, und am 1. November 1992 erließ der Metropolit von Krakau, Kardinal Franciszek Macharski, ein offizielles Dekret, das sie als Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes einsetzte.

Vor der Kapelle befindet sich ein Flachrelief mit einer Büste des Heiligen Vaters Johannes Pauls II. (ein Entwurf von Czesław Dźwigaj), das an seine erste Pilgerfahrt als Papst zum Heiligtum in Łagiewniki erinnert, auf der anderen Seite gibt es eine Tafel, die an die Pilgerfahrt des Heiligen Vaters Benedikt XVI. erinnert (Entwurf von Andrzej Zaradkiewicz).

Am Klostergebäude, beim Eingang in die Kapelle, weist eine Gedenktafel, die nach einem Entwurf von Czesław Dźwigaj ausgeführt wurde, auf die Zelle hin, in der die Apostelin der Barmherzigkeit Gottes, die Hl. Schwester Faustina, im Herrn entschlief (das frühere Krankenzimmer des Ordens).


Geschichte des Klosters

Das Kloster der »Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit« in Krakau- Łagiewniki entstand als Stiftung des Fürsten Alexander Lubomirski. Er übergab dem Kardinal Albin Dunajewski einen großen Fonds für einen wohltätigen Zweck, für den im Jahre 1889 mehr als 10 ha Ackerland im Dorf Łagiewniki bei Krakau gekauft wurden, wo dann eine Anstalt für moralisch vernachlässigte Mädchen, eine Kapelle und ein Kloster für die »Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit« errichtet wurden.

Das ganze Anwesen wurde mit einem Steinzaun umgeben und zu Ehren des Hl. Joseph, Józefów genannt, weil die Schwestern der Überzeugung waren, ihm das Erbitten dieser Stiftung zur Durchführung ihres apostolischen Werkes zu verdanken.

Am 20. August 1891 weihte Kardinal Albin Dunajewski die St. Joseph-Kapelle und den größeren Flügel der Klostergebäude, der für ein Haus der Barmherzigkeit für Mädchen und Frauen bestimmt war, die einer tiefen moralischen Erneuerung bedurften. Die Schwestern gingen hier ihrer erzieherischen Tätigkeit nach, die sich von Anfang an auf die Achtung der Würde der menschlichen Person und auf die Pflege christlicher Werte gründete; vor allem aber darin bestand, Vertrauen zu Gott zu wecken, der reich an Barmherzigkeit ist, sowie auf eine Berufstätigkeit und ein selbständiges, würdiges Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. Eine wichtige Rolle im Erziehungsprozess spielte die Arbeit, die zugleich die Quelle des Lebensunterhalts für die Schwestern und ihre Zöglinge bildete.

Im Haus der Barmherzigkeit in Łagiewniki wurden unter der Leitung der Schwestern Werkstätten für Weiß- und Farbstickerei, für Weberei, außerdem eine Wäscherei und eine Buchbinderei geführt. Darüber hinaus wurden Garten- und Landwirtschaftsarbeiten beigebracht. Dank der so ausgeübten erzieherischen Tätigkeit fanden die vormals gefallenen Mädchen zu einem würdigen Leben in der Gesellschaft zurück.

Die erzieherische Tätigkeit in Form einer umfassenden Fürsorge für die Mädchen und Frauen, die einer tiefen moralischen Erneuerung bedurften, wurde im sog. Haus der Barmherzigkeit von der Entstehung des Klosters an bis zum Jahre 1962 durchgeführt, als die staatlichen Behörden der Kongregation die Erziehungsanstalt und den größten Teil des Anwesens wegnahmen und ihr nur einen Flügel der Klostergebäude, die Kapelle, einen Teil des Gartens und den Friedhof beließen.

Einige Jahre später (im Jahre 1969) gründeten die Schwestern im Kloster unter dem Namen „Źródło“ [de: Quelle] ein Zentrum für die offene Fürsorge für sozial auffällige Jugendliche, das bis 1991 bestand.

Im Jahre 1989 gaben die staatlichen Behörden der Kongregation die Erziehungsanstalt für Mädchen zurück, die jetzt den Namen "Jugenderziehungszentrum" trägt. Dort führen die Schwestern ein Internat sowie drei weiterführende Schulen: ein Gymnasium sowie eine Berufsschule für das Friseurhandwerk und eine für Gastronomie für Mädchen im Alter von 15-18 Jahren, die Hilfe und moralische Erneuerung brauchen.

Fast seit dem Beginn des Bestehens dieses Klosters in Krakau- Łagiewniki, seit dem Jahre 1893 nämlich, befindet sich dort ein Noviziatshaus der Kongregation, das mit einer kurzen Unterbrechung bis heute diese Funktion erfüllt. Dort bereiten sich junge Schwestern während der zwei Jahre der Ausbildung auf das Ordensleben und die Durchführung des apostolischen Werkes vor.

 

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