Barmherziger Jesus

 

Die Botschaften der Göttlichen

Barmherzigkeit

nach den Offenbarungen Jesu

an die Heilige Schwester Faustyna Kowalska


Die Heilige Schwester Maria Faustyna Kowalska
(Nonne, Mystikerin, * 25. August 1905 in Glogowiec bei Lodz in Polen, + 5. Oktober 1938 in Kraków) ist die Sendbotin der Göttlichen Barmherzigkeit.

Die Sendbotin der Barmherzigkeit Gottes, Sr. Faustina vom Allerheiligsten Altarsakrament, aus der Kongregation der »Muttergottes der Barmherzigkeit«, starb mit 33 Jahren 1938 in Krakau und wurde am Festtag der Göttlichen Barmherzigkeit vom Sel. Papst Johannes Paul II am 30. April 2000 in Rom heiliggesprochen.

Sel. Papst Johannes Paul II. (am 1. Mai 2011 selig gesprochen) führte das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit am 30. April 2000 ein und sprach am gleichen Tag Schwester Faustyna Kowalska, von der Kongregation der »Muttergottes der Barmherzigkeit«, heilig.

„Nichts ist dem Menschen so nötig wie die Barmherzigkeit Gottes“ (Sel. Papst Johannes Paul II.)


Botschaften des Barmherzigen Jesus an Schwester Faustyna:

„Schreibe diese Worte auf, Meine Tochter:

„Künde der ganzen Welt von meiner großen, unergründlichen Barmherzigkeit.“

„Möge die ganze Menschheit Meine unergründliche Barmherzigkeit kennenlernen.“

"Ich ersehne, dass diese Barmherzigkeit sich durch dein Herz auf die ganze Erde ergießt. Wer sich dir nähert, soll nicht ohne Vertrauen auf Meine Barmherzigkeit, die Ich so sehr für die Seelen ersehne, fortgehen. Bete, soviel du kannst, für die Sterbenden, erflehe ihnen Vertrauen auf Meine Barmherzigkeit, denn sie bedürfen des Vertrauens am meisten und haben es am wenigsten." 
 

Über das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus:

Das Bild stellt den auferstandenen Herrn dar, der an Händen und Füßen Spuren der Kreuzigung trägt. Aus dem durchbohrten, auf dem Bild nicht sichtbaren Herzen, gehen zwei Strahlen hervor: ein roter und ein blasser.

Seine Entstehung verbindet sich mit einer Privatoffenbarung, die Schwester Faustyna Kowalska am 22. Februar 1931 in ihrer Klosterzelle in Płock (Polen) hatte:

Sr. Faustyna: „Am Abend, als ich in der Zelle war, erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser. Schweigend betrachtete ich den Herrn; meine Seele war von Furcht, aber auch von großer Freude durchdrungen. Nach einer Weile sagte Jesus zu mir:

Male ein Bild, nach dem was du siehst, mit der Unterschrift:

Jesus, ich vertraue auf Dich.

„Jenen, die dieses Gnadenbild verehren, womit sie an der Quelle der Barmherzigkeit Gnaden schöpfen können, verspreche ich, dass sie nicht verloren gehen. Ich verspreche ihnen den Sieg über den Feind im Leben und besonders in der Stunde des Todes. Ich selbst werde sie verteidigen wie meine Ehre.“

Nachdem Sr. Faustyna nach der Bedeutung der zwei Strahlen fragte, sagte Jesus:

"Der blasse Strahl bedeutet Wasser, das die Seelen rechtfertigt; der rote Strahl bedeutet Blut, welches das Leben der Seelen ist. (Die Seele wird durch das Sakrament der Taufe und der Buße gereinigt, durch die Eucharistie wird sie genährt - somit bedeuten die zwei Strahlen heilige Sakramente und alle Gnaden des Heiligen Geistes, dessen biblisches Symbol das Wasser ist - und den neuen Bund zwischen Gott und dem Menschen, geschlossen in Jesu Blut.)

„Diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen Meiner Barmherzigkeit, damals als mein sterbendes Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde. Glücklich, wer in ihrem Schatten lebt. Die Gerechtigkeit wird ihn nicht erreichen.“

„Die Häuser, ja sogar die Städte, wo dieses Bild verehrt wird, werde Ich verschonen und beschützen.“

„Die Sünden, die Mich am meisten verwunden, sind jene des Misstrauens. Aus allen Meinen Wunden, besonders aber aus Meinem Herzen, fließen Ströme der Liebe.“

"ICH ERSEHNE, DASS DIE GANZE WELT MEINE BARMHERZIGKEIT ERKENNT"

„Alles was existiert ist im Innern meiner Barmherzigkeit tiefer verborgen als das Kind im Schoße der Mutter.“


Die Zwecke der Sendung der Heiligen Faustyna 

Worte Jesu, des Herrn, zu Heiligen Faustyna:
„Im Alten Testament habe Ich zu Meinem Volk Propheten mit Blitz und Donner gesandt, heute sende Ich dich zu der ganzen Menschheit mit Meiner Barmherzigkeit. Ich will die wunde Menschheit nicht strafen, sondern sie gesund machen, sie an Mein barmherziges Herz drücken. Das ist das Zeichen der Endzeit. Danach kommt der Tag der Gerechtigkeit. Solange noch Zeit ist, sollen sie zur Quelle Meiner Barmherzigkeit Zuflucht nehmen; sie sollen das Blut und das Wasser, das für sie entsprang, nutzen. Ehe Ich als gerechter Richter komme, öffne Ich weit die Tür Meiner Barmherzigkeit. Wer durch die Tür der Barmherzigkeit nicht eingehen will, muss durch die Tür Meiner Gerechtigkeit...“

"Sage Meinen Priestern, dass verhärtete Sünder durch ihre Worte reumütig werden, wenn sie von Meiner unergründlichen Barmherzigkeit sprechen, vom Erbarmen, das Ich für sie im Herzen habe. Den Priestern, die Meine Barmherzigkeit künden und rühmen werden, gebe Ich eine sonderbare Macht, salbe ihre Worte und bewege die Herzen derer, zu denen sie sprechen werden.“

"Meine Tochter, schau in den Abgrund Meiner Barmherzigkeit und erweise Meiner Barmherzigkeit Lob und Ehre; tue das folgende: sammle alle Sünder der ganzen Welt und tauche sie in den Abgrund Meiner Barmherzigkeit ein.“

"Durch Gebet wirst du zwischen Himmel und Erde vermitteln.“

Sr. Faustine darf immer mehr in die Tiefen der Barmherzigkeit eindringen. Immer mehr enthüllt sich ihr das Geheimnis der göttlichen Liebe. Im Januar 1938 heißt es in ihrem Tagebuch:

"O unbegreiflicher Gott, mein Herz vergeht vor Freude, dass Du mich in die Geheimnisse Deiner Barmherzigkeit eindringen lässt. Alles beginnt mit Deiner Barmherzigkeit und endet in Deiner Barmherzigkeit... Alle Gnaden fließen aus der Barmherzigkeit, und die letzte Stunde ist voller Barmherzigkeit für uns. Möge an Gottes Güte niemand zweifeln, auch wenn seine Sünden schwarz wie die Nacht wären; Gottes Barmherzigkeit ist stärker als unser Elend. Eines ist notwendig, nämlich dass der Sünder seine Herzenstür ein wenig für den Strahl der Barmherzigkeit Gottes öffnet; das übrige tut Gott. Unglücklich die Seele, die vor der Barmherzigkeit Gottes die Tür verschlossen hält und das auch in der letzten Stunde. Solche Seelen versenkten Jesus im Ölgarten in Todestrauer, doch aus Seinem Mitleidigsten Herzen ergoss sich die Barmherzigkeit Gottes." (Auszüge aus dem Tagebuch von Sr. Faustyna)

"Mein Königreich auf Erden - ist Mein Leben in der Seele des Menschen

 

Über die Seelen, die Jesus Seine Barmherzigkeit anrufen und verkünden:

Jesus: "Ich Selbst werde sie in der Stunde des Todes verteidigen wie meine Ehre. Wären auch ihre Sünden schwarz wie die Nacht - wenn der Sünder sich an meine Barmherzigkeit wendet, erweist er mir die größte Ehre und wird zum Lob Meines bitteren Leidens.“ 

„Wenn eine Seele Meine Güte preist, erzittert der Satan vor ihr und flieht bis auf den Grund der Hölle."

"Mit den Seelen, die sich zu Meiner Barmherzigkeit flüchten, und mit denen, die anderen von meiner großen Barmherzigkeit künden und sie rühmen, werde ich in der Todesstunde nach Meiner unendlichen Barmherzigkeit verfahren.“

„Mein Herz leidet, dass selbst auserwählte Seelen nicht verstehen, wie groß Meine Barmherzigkeit ist. Ihr Umgang ist in einem gewissen Sinne Misstrauen. Wie sehr verletzt das Mein Herz! Denkt an mein bitteres Leiden. Und wenn ihr Meinen Worten nicht glaubt, so glaubt wenigstens Meinen Wundmalen."   (Auszüge aus dem Tagebuch von Sr. Faustyna)